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Es werden Posts vom September, 2022 angezeigt.

Von der Schwierigkeit, einen Eierkocher zu erwerben

Warum ich einen Eierkocher brauche ist schnell gesagt. Ich schaff es derzeit einfach nicht, Eier auf  meinem alten Gasherd zu kochen. Das liegt nicht daran, dass der Installateur ihn für unsicher erklärt hat. Ich würd mich schon trauen, die Flammen oben zu verwenden - nur das Backrohr nicht mehr. Aber ... ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen. Mache derzeit alles mit Mikrowelle oder Wasserkocher. Und ganze Eier in der Mikrowelle gehen halt nicht. Die würden explodieren. Nicht gefährlich, aber es macht eine üble Sauerei. Hat mir eine Mitpatientin im Spital erzählt, die das mal probiert hat. Ich les sowas lieber erst mal nach, bevor ich mich an die Praxis wage. Also musste ein Eierkocher her, denn Eier sind was, was ich problemlos essen kann. Eierspeis, Eier irgendwo drüberschlagen, sogar verlorene Eier gehen in der Mikro, aber keine harten oder wachsweichen oder weichen Eier.  Hab einen gefunden, der schön klein ist, nicht viel kostet und ein bis drei Eier kocht. Genau ric...

Curry aus Sojaschnetzel mit Reis und Gemüse

Jetzt endlich mal ein veganes Rezept. Ich bin, was man modisch eine "Flexitarierin" nennt: Esse zwar tierische Produkte (derzeit außer Milchprodukten), aber auch gern und oft vegan.  Fleisch muss ich nicht haben, vor allem kein rotes Fleisch. Milchprodukte mochte ich bisher, vertrage sie aber derzeit nicht. Eier möchte ich derweil in meiner Ernährung nicht missen, esse sie aber dennoch eher selten. Was ich wirklich liebe ist Fisch. Darauf könnte ich nicht so leicht verzichten. Zutaten für 2 Portionen: 50g Sojaschnetzel 1 Tl Gemüsebrühepulver bio (siehe auch Update weiter unten!) heißes Wasser aus dem Wasserkocher 150g Tiefkühlgemüse (z.B. Brokkoli)  1 Glas fertiges Bio-Curry indisch oder thailändisch 1 Packung Express Basmatireis 250g    Zubereitung:  Sojaschnetzel in heißer Gemüsebrühe (d.h. Pulver und heißes Wasser aus dem Wasserkocher) einweichen. Es sollte ca. 2x so viel Wasservolumen sein wie die Sojaschnetzel. Mehr macht nix, das kann man evtl. später wegg...

Alltag, Haushalt, Einkaufen und so

Das ist und bleibt ein wichtiges Thema, denn schleppen, heben oder anstrengende Tätigkeiten ausführen werd ich noch lange nicht können. Für den Haushalt hab ich derzeit eine Heimhilfe, die einmal pro Woche für eineinhalb Stunden kommt. Das scheint derweil auszureichen. Wenn nicht, kann ich aufstocken. Sachen die nicht anstrengend sind kann ich ja selber machen, manches halt langsam und mit Pausen, vor allem wenn ich mich bücken muss. Ebenso wichtig wie die physische Unterstützung ist die psychische. Sprich: Motivation, was zu tun. Das fällt mir eindeutig leichter, wenn ich weiß, dass regelmäßig jemand kommt. Die beiden Frauen, die bisher bei mir waren, sind sehr lieb und ich kann gut mit ihnen reden. Meine Betreuung ist von der Caritas Socialis und das ist ein Glück. Es gibt etliche Organisationen, die Heimhilfe anbieten, und die Caritas ist meines Wissens eine der besten, wenn nicht sogar die beste. Ich mache selber was im Haushalt während sie Staub saugen usw., oder wir machen Dinge ...

Fischstäbchen aus der Mikrowelle

Ja, das geht! Hab's gestern ausprobiert. Meine Mikrowelle hat eine zuätzliche Grillfunktion, die hab ich zugeschaltet. Die Fischstäbchen waren ganz schnell fertig, lecker und knusprig. Ich hab mich an die Angaben in der Bedienungsanleitung für Fisch gehalten.  Das ist bei meiner Mikrowelle 20% Mikro und 80% Grill. Wattzahl weiß ich nicht, steht nicht dabei. Eigentlich ist das ja kein Rezept. Aber macht nix.   Dazu gab es kleine Kartofferln (ich hab noch welche, die ich fertig zubereitet gekauft habe - nächstens probiere ich, rohe Kartoffeln in der Mikrowelle zu machen), einen Mini-Salat aus Kirschtomaten und (fertige) Sauce Tartare. Natürlich passt auch Tiefkühlgemüse. Und Kartoffelpüree. Wegen des Ileostomas sollte ich angeblich keine panierten Sachen essen, weil sie zu fett sind. Laut Diätologin "rutscht das dann durch" und es bleibt praktisch nix zum Verdauen. Irgendwie ist mir das inzwischen wurscht. Ich vertrage es und krebsmäßig soll ich ja möglichst fett essen. Ich...

Polardorsch mit Gemüse und Kartoffeln

Ganz schlicht und es funktioniert echt gut in der Mikrowelle. Zutaten: 2 quadratische Fische aus der Tiefkühltruhe (also Polardorschfilet, tiefgekühlt, in Quadrate geschnitten.) Zitronensaft (ich verwende welchen aus der Flasche, wenn frisch schätz ich mal eine halbe Zitrone) 1 Portion beliebiges Gemüse, ebenfalls aus der Tiefkühltruhe (ich sag mal mindestens 150g, darf aber ruhig mehr sein) Salz ein paar Kartofferln - die gibt es fertig gegart, aber man kann auch rohe Kartoffeln in der Mikrowelle garen. Olivenöl   Zubereitung: Fisch aus dem Tiefkühler nehmen und mit reichlich Zitronensaft säuern. Er darf ruhig schwimmen. Gemüse nach Packungsanweisung in der Mikrowelle garen. Wenn keine Anweisung draufsteht - normalerweise mit 1-2 El Wasser 3-4 Minuten bei 600-700 Watt ... muss man ausprobieren. Lieber erst mal kürzer. Gemüse in der Mikrowelle gegart ist ganz toll. Ähnlich wie dampfgegart. (Wusste ich bisher nicht, ich hab die Mikrowelle erst seit ich wieder zu Hause bin, also...

Was geht?

Ich mein das jetzt nicht slangmäßig im Sinne von "was geht ab" ;-). Sondern im Sinne von: Was funktioniert, was vertrage ich, was darf ich ... sowas halt. Es gibt Sachen, die bei Krebs (oder zur Krebsprävention) gut tun, und welche, die man eher meiden sollte. Heißt nicht, dass sie absolut verboten sind - die Menge macht das Gift. Und bei mir kommt dann eben noch die Milchunverträglichkeit dazu. Erfreulicherweise hat meine Lektüre ergeben, dass ich all die Dinge, die mir gut tun, sehr gern mag. Obst (Beeren, Äpfel, Nektarinen ...), Tomatenmark, Brokkoli, schwarze Schokolade, grünen Tee usw. Ich will euch jetzt nicht mit dem Wiederkäuen meines Lesestoffs langweilen. Bei Interesse empfehle ich: Wie ernähre ich mich bei Krebs? Krebszellen mögen keine Himbeeren   Und nein, ich halte mich nicht für eine Expertin, weil ich bisher anderthalb Bücher zum Thema gelesen hab. ;-) (Die Himbeeren sind noch nicht abgeschlossen.) Ersuche außerdem darum, nicht über die A...-Links zu diskutier...

Hühnersuppe aus Babynahrung

Content Warning: Alle sensiblen Veganer:innen und jene die aus Tierschutzgründen kein Fleisch essen schauen jetzt bitte weg. Hier ist von Hühnerfleisch die Rede. Danke für euer Verständnis. Babygläschen sind eine tolle Möglichkeit, um Suppe zu "kochen". Sie enthalten gutes, püriertes Fleisch oder Gemüse, man kann sie mit Wasser verdünnen und würzen und hat schnell ein leckeres Essen. Ist halt nicht ganz billig, aber wenn man eingeschränkt ist wirklich hilfreich. Ich hab grad eine Menge davon, weil ich erstens Hühnerfleisch für Babys als Vorrat für meinen Minihund gebunkert hatte, falls er mal Schonkost braucht oder es ganz schnell gehen muss. Ein Glaserl (125 g) ist für ihn eine von zwei täglichen Mahlzeiten und er liebt es. Ich übrigens auch. Einziges Babyfutter, das sogar ungewürzt schmeckt. Zweitens hat mir meine Schwester Babygläschen ins Pflegeheim mitgebracht. Dort konnte ich nicht wirklich was damit anfangen (keine Möglichkeit zu würzen und zu wärmen), aber macht nix. ...

Wie alles begann

So. Jetzt hab ich mir spontan ein Blog gebastelt, weil: Ich finde, über Krebserkrankungen gehört kommuniziert. Außerdem hab ich einerseits Probleme mit der Ernährung (neue Unverträglichkeit durch Chemo), andererseits hab ich schon immer gern und kreativ gekocht, Rezepte erfunden und teilweise auch online geteilt. Also ... los geht's. Der Anfang Irgendwann zu Beginn 2022 (Ende Jänner oder Anfang Februar) bekam ich erstmals schlimme Bauchschmerzen. Hab mir nix dabei gedacht. Zwei Tage nix gegessen (das hat mein Körper so entschieden) und dann ging es wieder. Mit Schonkost halt - überwiegend Gemüsereis, aber das kannte ich schon als einzig wahre Ernährung bei Pollenallergie (wegen Histamin), also nicht schlimm.  Dann kamen die Bauchschmerzen wieder und gingen nicht so schnell weg. Ich konnte und wollte kaum noch was essen, lag fast nur noch im Bett, musste die Nachbarn bitten, mit meinem Hund Gassi zu gehen. Dass ich schon lange richtig krank war (u.a. schwere Depression) war mir irge...