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Curry aus Sojaschnetzel mit Reis und Gemüse

Jetzt endlich mal ein veganes Rezept. Ich bin, was man modisch eine "Flexitarierin" nennt: Esse zwar tierische Produkte (derzeit außer Milchprodukten), aber auch gern und oft vegan. 
Fleisch muss ich nicht haben, vor allem kein rotes Fleisch. Milchprodukte mochte ich bisher, vertrage sie aber derzeit nicht. Eier möchte ich derweil in meiner Ernährung nicht missen, esse sie aber dennoch eher selten. Was ich wirklich liebe ist Fisch. Darauf könnte ich nicht so leicht verzichten.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 50g Sojaschnetzel
  • 1 Tl Gemüsebrühepulver bio (siehe auch Update weiter unten!)
  • heißes Wasser aus dem Wasserkocher
  • 150g Tiefkühlgemüse (z.B. Brokkoli)
  •  1 Glas fertiges Bio-Curry indisch oder thailändisch
  • 1 Packung Express Basmatireis 250g


 

 Zubereitung:

  1.  Sojaschnetzel in heißer Gemüsebrühe (d.h. Pulver und heißes Wasser aus dem Wasserkocher) einweichen. Es sollte ca. 2x so viel Wasservolumen sein wie die Sojaschnetzel. Mehr macht nix, das kann man evtl. später weggießen. Auf den Packungen steht meistens was von 15 Minuten, ich finde es darf ruhig länger sein. Am besten gleich in einem Gefäß, das sich für die Mikrowelle eignet, groß genug ist, später auch Gemüse und Curry aufzunehmen, und einen Deckel hat. (Ich verwende eine runde Backofenform aus Pyrexglas mit Deckel.)
  2. Fertig eingeweichte Sojaschnetzel zugedeckt in der Mikrowelle auf hoher Stufe garen. Dazwischen umrühren. Die Dauer kann ich nicht sagen, das kommt auf die Menge und auf die Leistungsstufe der Mikrowelle an. Bei mir hat es ca. 15 Minuten oder so gedauert, bis die Schnetzel gar waren. (Meine Mikrowelle hat max. 700 Watt.)
  3. Gemüse mit 1-2 El Wasser in einem weiteren mikrowellengeeigneten Gefäß zugedeckt in der Mikrowelle garen. (Garzeit steht oft auf der Packung.)
  4. Wenn beides befriedigend gegart ist, Gemüse zu den Sojaschnetzeln geben, den Curry aus dem Glas unterrühren und nochmals erhitzen.
  5. Reis nach Packungsanweisung erhitzen (ca. 2  Minuten).
  6. Alles auf Teller verteilen und genießen.

 

Warum diesmal zwei Portionen? Weil ich das zusammen mit meiner Schwester gegessen habe.

Natürlich kann man auch von allem die Hälfte nehmen. Oder aber nur vom Reis die Hälfte nehmen und den übrigen Curry einfrieren, dann geht es beim nächsten Mal schneller. Der halbe Reis hält sich im Beutel gut verschlossen (am besten mit einem Verschlussclip) im Kühlschrank 2-3 Tage. Ach ja, und der Curry im Glas reicht auch für drei Portionen. (Ich hatte etwas zu viel Sojaschnetzel vorbereitet.)

Nächstens mach ich die Schnetzel übrigens etwas pikanter, da will ich noch experimentieren. Gemüsebrühe (wie sie auf jeder Sojaschnetzelpackung steht) find ich ein bissl fad, sogar mit dem pikanten Curry drumrum. (Wir hatten Thai-Curry, hab aber grad keinen da fürs Foto.) Ich denk da an Hühnerbrühwürfel, Sojasauce, Gewürze, Tomatenmark ... mal sehen, was mir so einfällt.

Hat aber trotzdem gut geschmeckt! :-)

 

Update:

Hab es inzwischen noch einmal gemacht und diesmal die Sojaschnetzel tatsächlich pikant gewürzt. Es war um Klassen besser!

Für die Marinade:

  • Currypulver (ca. 1/2 Tl)
  • Kurkuma (ca. 1/2 Tl)
  • etwas Kümmel gemahlen (normalerweise würde ich Kreuzkümmel nehmen, aber heimischer Kümmel geht auch und meine Schwester mag den besonders)
  • 1 Tl Gemüsesuppenpulver
  • 1 Tl Ingwersuppenpulver (von Sonnentor, das ist sehr wenig salzig)
  • (nach Belieben zusätzlich: Koriander gemahlen, Ingwer gemahlen, Kreuzkümmel gemahlen ... wer's scharf mag: Chiliflocken frisch gemahlen)
  • 1-2 Tl Sojasauce (ich verwende Bio Tamarisauce - die besteht ausschließlich aus fermentiertem Soja und Salz) - gibt den nötigen "Umami"-Geschmack

Außerdem:

  • Butterschmalz oder Ghee (1-2 Tl)

Alle Pulvergewürze hab ich einfach über die Sojaschnetzel drübergestreut, dann mit heißem Wasser aufgegossen und am Schluss die Sojasauce hinzugefügt. Ordentlich umrühren und durchziehen lassen, dann so vorgehen wie oben im Rezept beschrieben.

Wenn die Schnetzel gar sind das Butterschmalz hinzufügen und umrühren, es löst sich im heißen Gericht von selber auf.

Hinweis: Die Marinade darf ruhig anfangs "versalzen" wirken. Die Sojaschnetzel sind ja völlig geschmacksneutral und nehmen das gut auf.

Noch ein Hinweis: Das Tiefkühlgemüse (ich bevorzuge Brokkoli, weil er sich farblich so schön abhebt und außerdem sowieso eins meiner Lieblingsgemüse ist) kann man auch einfach auf die gegarten Sojaschnetzel draufschmeißen - denen schadet etwas zusätzliche Garzeit nicht und man spart sich ein weiteres Geschirrteil.
 


Bild: von mir

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