Direkt zum Hauptbereich

Salate, Salate

Es ist heiß. Das habt ihr natürlich schon gemerkt. 

Wenn es heiß ist, mach ich nicht gern mehr Hitze in der Küche. Also gibt es Salat. Manchmal lauwarm mit Couscous. Fotos von Zutaten gibt es diesmal keine. Das da hat eine schlechte Auflösung (ist aus einem alten Urlaubsfoto rausvergrößert) und es tut mir nicht mal leid. ;-) Immerhin ist die Hand meine. Kann also niemand sagen, ich hätte geklaut.



 

Sushi-Salat (in Variationen)

An diesem Dings hab ich eine ganze Weile herumgedacht, bevor es Gestalt angenommen hat. Bitte das freundlichst zu respektieren, bevor hier wer schimpft, dass es nicht perfekt ist. Es verdient den Titel "Eigenkreation", auch wenn es flüchtig wie ein Wirbelwind daherkommt.


Man nehme (für 1 Portion):

  • 1 kleine Dose Thunfisch im eigenen Saft (80g)
  • Salatgurke, Menge nach Belieben
  • ein paar Radieschen und/oder 1 Handvoll Ruccola
  • evtl. Blattsalat nach Belieben
  • evtl. Champignons (vorzugsweise braun)
  • evtl. gekochter Reis
  • Sojasauce
  • Wasabi-Paste
  • Sushi-Ingwer im Glas
  • n.B. etwas Weißweinessig oder Zitronensaft (oder Reisessig, so man hat)
  • ein bisschen geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl

Und dann geht das so:

Salatgurke ungeschält in feine Scheiben schneiden und diese vierteln. Radieschen (wenn vorhanden) in feine Scheiben schneiden. Ruccola (wenn vorhanden) evtl. zerkleinern. Blattsalate (wenn vorhanden) in mundgerechte Stücke reißen). Champignons (wenn vorhanden) in feine Scheiben schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Thunfisch mit einer Gabel zerpflücken und mitsamt Saft dazugeben. Falls Reis dazukommt, diesen zuerst mit etwas Essig oder Zitronesaft vermischen. Ingwer kleinschneiden. Sojasauce, Wasabipaste und evtl etwas Flüssigkeit vom Ingwer verrühren. Öl drübertropfen. Alles vermischen, durchziehen lassen und nach Bedarf abschmecken.

Das klingt komplizierter als es ist, eigentlich muss man nur alles zusammenschmeißen. 😃 Und es schmeckt erstaunlich gut.

Ich hab das auch schon mit Bärlauchpesto oder Kürbiskernöl ergänzt. Wie's halt grad kommt. 

 

 

Kulturmix in Marinadenform

Das ist eine Entdeckung von mir, die ich schon vor ungefähr 20 Jahren gemacht habe: 3 dunkle Zutaten aus 3 verschiedenen Kochkulturen. Ich hab sie damals spontan kombiniert, weil sie farblich zusammenpassen, und war vom Ergebnis ziemlich überwältigt. Es ist meiner Meinung nach unschlagbar gut. Bevor jetzt wer sagt, dass das wer anderer schon lange vorher entdeckt hat: Das ist durchaus möglich. Mir geht es auch nicht um die Originalität, sondern um den Hmmm!-Faktor.

Zutaten:

  • Sojasauce
  • Kürbiskernöl
  • Balsamico-Essig

Die drei Zutaten nach Geschmack zusammenmixen und damit z.B. Salat, Pellkartoffeln oder gedünstete Zwiebeln marinieren. Schmeckt himmlisch!

Wichtig ist dabei die Qualität der Zutaten. Nein, keine Sorge, teurer Balsamico ist jenseits meiner Gehaltsklasse, aber ein gutes Kürbiskernöl muss es schon sein. Bei Bedarf tue ich Olivenöl dazu. Die Sojasauce meiner Wahl ist eine Bio-Tamari-Sauce, reines fermentiertes Soja und Salz.

 

 

Lauwarmer Couscous-Salat mediterran

  • Instant-Couscous (ich kann die Menge jetzt nicht nennen - 50 g oder so für eine Portion?)
  • 1 El gefriergetrocknete Salatkräuter (mit Zwiebel und Knoblauch)
  • n.B. mediterrane Gewürzmischung
  • Salz
  • 1/2 Beutel getrocknete Tomaten ohne Öl
  • 1 El schwarze Oliven ohne Kern (die Qualität sollte bekannt sein, es gibt auch welche die nach nix schmecken)
  • 1/2 El Kapern aus dem Glas
  • Olivenöl
  • evtl. etwas Zitronensaft oder 1 Tropfen Zitronenöl

Couscous, Salatkräuter, Gewürze und Salz in eine hitzefeste Schüssel geben. Wasser im Wasserkocher aufkochen und darübergießen. Zudecken und 5-10 Min. durchziehen lassen, zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas heißes Wasser nachgießen.

Tomaten in Streifen, Oliven in Scheiben schneiden, einige ganz lassen. Kapern grob hacken. Unter den Couscous rühren, Olivenöl dazu, evtl. mit Zitrone abschmecken.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wie alles begann

So. Jetzt hab ich mir spontan ein Blog gebastelt, weil: Ich finde, über Krebserkrankungen gehört kommuniziert. Außerdem hab ich einerseits Probleme mit der Ernährung (neue Unverträglichkeit durch Chemo), andererseits hab ich schon immer gern und kreativ gekocht, Rezepte erfunden und teilweise auch online geteilt. Also ... los geht's. Der Anfang Irgendwann zu Beginn 2022 (Ende Jänner oder Anfang Februar) bekam ich erstmals schlimme Bauchschmerzen. Hab mir nix dabei gedacht. Zwei Tage nix gegessen (das hat mein Körper so entschieden) und dann ging es wieder. Mit Schonkost halt - überwiegend Gemüsereis, aber das kannte ich schon als einzig wahre Ernährung bei Pollenallergie (wegen Histamin), also nicht schlimm.  Dann kamen die Bauchschmerzen wieder und gingen nicht so schnell weg. Ich konnte und wollte kaum noch was essen, lag fast nur noch im Bett, musste die Nachbarn bitten, mit meinem Hund Gassi zu gehen. Dass ich schon lange richtig krank war (u.a. schwere Depression) war mir irge...

Hühnersuppe aus Babynahrung

Content Warning: Alle sensiblen Veganer:innen und jene die aus Tierschutzgründen kein Fleisch essen schauen jetzt bitte weg. Hier ist von Hühnerfleisch die Rede. Danke für euer Verständnis. Babygläschen sind eine tolle Möglichkeit, um Suppe zu "kochen". Sie enthalten gutes, püriertes Fleisch oder Gemüse, man kann sie mit Wasser verdünnen und würzen und hat schnell ein leckeres Essen. Ist halt nicht ganz billig, aber wenn man eingeschränkt ist wirklich hilfreich. Ich hab grad eine Menge davon, weil ich erstens Hühnerfleisch für Babys als Vorrat für meinen Minihund gebunkert hatte, falls er mal Schonkost braucht oder es ganz schnell gehen muss. Ein Glaserl (125 g) ist für ihn eine von zwei täglichen Mahlzeiten und er liebt es. Ich übrigens auch. Einziges Babyfutter, das sogar ungewürzt schmeckt. Zweitens hat mir meine Schwester Babygläschen ins Pflegeheim mitgebracht. Dort konnte ich nicht wirklich was damit anfangen (keine Möglichkeit zu würzen und zu wärmen), aber macht nix. ...

Bunter Bohnentopf

Das ist ein Rezept von meiner Mutter. Sie hat es oft gekocht. Ich hab es sanft für Mikrowelle und vegan angepasst. Nicht besonders schwierig in dem Fall.  Zutaten für 2 Portionen: 1 Packung Iglo Green Cuisine vegetarische Bällchen 150 g oder so tiefgekühlte Eierschwammerln (Pfifferlinge) 250g oder so tiefgekühlte Fisolen (grüne Bohnen) 1 Dose gewürfelte Tomaten (Paradeiser) (400g) Gewürze: knapp 1 El Salatkräuter gefriergetrocknet (Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Schnittlauch); Thymian getrocknet (1/4 Tl oder so, in der Hand zerrieben oder gemörsert), Rauchsalz nach Geschnack (falls vorhanden, ansonsten normales Salz oder Gemüsebrühe) [Nachtrag:] Olivenöl (extra vergine) - ca. 1 El bzw. nach Bedarf Zubereitung (Mikrowelle 700 Watt): Vegane Bällchen auf einem mikrowellengeeigneten Teller oder einer flachen Glasform garen. Die angegebene Garzeit für den Backofen passt ca. für die Mikrowelle (meine Erfahrung, wie gesagt 700 Watt). Nach Halbzeit wenden. Eierschwammerln in ein mikrowell...