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Erfolgsmeldung: Kartoffeln kochen - und ein paar Anmerkungen

Ich hab vorgestern erstmals versucht, Kartoffeln in der Mikrowelle zu garen. Das klappt hervorragend. Es waren drei  mittelgroße Kartoffeln, die ich halbiert und mit etwas Wasser halb zugedeckt (d.h. mit Mikrowellenhaube) gegart habe.

Was ebenfalls funktioniert hat war Chinakohl. Zugedeckt. Zuerst hatte ich zu wenig Wasser dabei, das verzögert die Garung. Mit etwas mehr Wasser klappte es. Hab das dann mit Räucherpaprika und  Suppenpulver gewürzt, gewürfeltes Räuchertofu und Rapsöl dazugegeben und am Schluss die fertig gegarten Kartoffeln (noch mal durchgeschnitten, so dass es Viertel waren) und noch etwas Leinöl. Leider sah das Ergebnis nicht gerade umwerfend aus:


Ich weiß schon, warum ich mein Essen normalerweise nicht fotografiere. :-) Geschmeckt hat es aber gut. Also ... normal gut, nicht umwerfend gut. Ich weiß nicht ob ich genau das wieder machen werde. Wahrscheinlich eher nicht. 

Was mich aber freut ist die Erfahrung, dass Kartoffeln kochen wirklich leicht geht. Auch der Chinakohl ging ganz gut. Auf alle Fälle besser als die roten Linsen, die ich kürzlich gemacht habe. Eigentlich eh erwartbar - Lebensmittel, die genug Wasser enthalten, lassen sich gut in der Mikrowelle garen. (Außer wenn sie knusprig werden sollen.)


Ich hab eine Idee für ein ganz tolles Essen, das ich kochen werde, wenn meine Schwester das nächste Mal kommt. Es ist einem Wildgericht nachempfunden, aber vegetarisch bzw. vegan (falls man nur Pflanzenöl nimmt, ich koche gern mit Butter oder Butterschmalz.) Ich bin schon sehr neugierig. 

BTW, ich hoffe die Vegetarier:innen und Veganer:innen unter euch stoßen sich nicht daran, dass ich Fleischgerichte vegetarisch oder vegan nachzukochen versuche. Manche finden das ja nicht so gut. 

Ich bin aber nun mal eine Omnivorin. Ich muss kein Fleisch haben, esse es aber immer noch. Rotes Fleisch tut mir gerade nicht gut, daher ersetze ich es wenn möglich durch vegane Produkte. Hinzu kommt, dass ich einen erhöhten Eiweißbedarf habe und ihn derzeit nicht durch Topfen oder Quargel decken kann (was ich früher gern gemacht hab). Auch bei Hülsenfrüchten muss ich immer noch vorsichtig sein, Bohnen z.B. trau ich mich wenn überhaupt dann nur in sehr kleinen Mengen zu essen. Außerdem enthalten Linsen, Bohnen & Co. deutlich weniger Eiweiß als die bearbeiteten Soja- oder Erbsenprotein-Produkte. Die vertrage ich gut. Ich mag Erbsenprotein eher lieber, dafür gefällt mir an Sojaschnetzeln, dass man sie so wunderbar verarbeiten und ihnen jede Geschmacksrichtung geben kann. Insbesondere Sojasauce und Tomatenmark machen einen warmen, runden Geschmack, der an Fleisch erinnert ("umami").

Das Essen muss ja vorwiegend mir selber schmecken. Und meinen Gästen. Ich möchte aber schon, dass es euch auch schmeckt. :D Sagt mir gern Bescheid, wenn ihr Anregungen habt. (Gerne auf Facebook oder Twitter, ich weiß, dass niemand mehr in Blogs kommentieren mag.) Auch Fragen beantworte ich gern.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Ma(h)l!


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